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Angebot und Ziele

 

Wir möchten den Jugendlichen ein individuelles und unterstützendes Beziehungsangebot machen, um durch emotionale Sicherheit in einem geschützten Rahmen traumatische Vorerfahrungen behutsam bearbeiten zu können.

 

Zu den Zielen der Wohngemeinschaft gehören die soziale und emotionale Stabilisierung, sowie Bewältigung von persönlichen Schwierigkeiten und Konflikten. Auf das Erlernen von Beziehungsfähigkeit und sozialer Kompetenz wird in der Wohngemeinschaft ebenso Wert gelegt, wie auf die zukünftige Sicherung der selbständigen Existenz.

 

Die Mädchen und Burschen sind je nach Alter und Fähigkeiten in Einzelzimmern sowie Garconnieren untergebracht. In der Wohngemeinschaft erhalten die Jugendlichen neben der Unterstützung bei lebenspraktischen Tätigkeiten vor allem emotionale Zuwendung und Betreuung. Acht Betreuer/innen gewähren eine "Rund-um-die-Uhr"-Betreuung. 

 

Durch das gemeinsame Erledigen des Haushaltes (Einkaufen, Kochen, Mülltrennung, Geschirrabwaschen, Putzdienste, Wäsche) von Betreuer/innen und Jugendlichen, soll die Übernahme von Verantwortung und der Prozess des Selbständigwerdens gefördert, sowie die Fähigkeit zum Organisieren erlernt werden. Die Jugendlichen sollen lernen, ihren Tagesablauf zu strukturieren (Schule, Arbeit, Haushalt, Freizeit), sie sollen aber auch lernen, mit neuen Freiheiten umzugehen.

 

Die Aufgaben, mit denen sie konfrontiert werden, bereiten sie für ein selbständiges Leben vor. Dazu gehört die eigene Versorgung im Hinblick auf Nahrung, Kleidung, körperliche Reinigung, sowie der Umgang mit Freizeit und Geld, mit dem anderen Geschlecht, mit den Nachbarn. Im alltäglichen Miteinander treten Schwierigkeiten offen zutage und die Folgen von Fehlhaltungen einzelner (mangelnde Arbeitsmotivation, geringes Durchhaltevermögen, fehlende Kooperationsbereitschaft) werden unmittelbar erfahren. Nachlässigkeiten des Einen bedeuten Mehraufwand für die Übrigen und Verzicht auf Annehmlichkeiten.

 

Der Kontakt mit den Angehörigen ist ein wichtiges Anliegen der sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Arbeit. Ausgehend von einer systemischen Sichtweise ist es notwendig, bei sozialpädagogischen und sozialtherapeutischen Interventionen das Familiensystem der Kinder/Jugendlichen einzubeziehen, um eine längerfristige günstige Entwicklung der Persönlichkeit der Kinder/Jugendlichen zu erreichen.

 

Wichtig ist weiters die Eingliederung in die Schule bzw. das Erwerbsleben.

Hiezu gibt es einen Integrationsfachdienst, der sich speziell um berufliche Belange der Jugendlichen kümmert (von der Testung über das Suchen von Beschäftigungsmöglichkeiten und Unterstützungen, sowie diversen Schulungen, Verfassen von Bewerbungen, bis zum Kontakthalten mit Schule, Lehrherren usw.)

 

Die Wohngemeinschaft Sowieso befindet sich in Wolfsberg, Fasanenweg 22a, in einer Wohnsiedlung.

 

 

 

Zielgruppe

 

Ältere Kinder und Jugendliche im Alter von 13 (vereinzelt evtl. ab 12) bis 18 Jahre, die

 

 

  • in ihrer Familie nicht bleiben können, bzw. aus therapeutischer Sicht dort nicht bleiben sollen (sexueller Missbrauch, Verwahrlosung, Misshandlung usw.)
  • sozial- und verhaltensauffällig sind
  • im bestehenden Milieu sozial nicht integriert sind
  • bisher keinen konstruktiven Umgang mit der Realität und infolgedessen keine effiziente Lebensbewältigung erlernen konnten.
  • psychische Probleme und/oder psychiatrische Störungen haben

 

 

Ziele

 

  • Erreichen einer ausreichenden psychischen Stabilität zur positiven Situations- und Lebensbewältigung (Selbstsicherheit, stabiles Selbstbild)
  • Erlernen von Beziehungsfähigkeit und sozialer Kompetenz (verbesserte Selbst- und Fremdwahrnehmung, Umgehen mit eigenen Gefühlen)
  • Erreichen von Fähigkeit zum Lernen, d.h. zur Eingliederung in die Schule bzw. das Erwerbsleben zur Sicherung der selbständigen Existenz (Ausdauer und Selbstkontrolle, Umgehen mit Misserfolgen, Lob und Kritik)

 

 

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